| Sardinien 2006 |
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In meinem Bericht 2005 hatte ich angedeutet, dass ich wieder nach Sardinien fahren werde. Dieses Jahr waren wir schon zu fünft. Meine Sardinien-Euphorie scheint abgefärbt zu haben und ich behaupte immer noch, dass es aus der Sicht des Motorradfahrers keine Alternative zu Sardinien gibt. Diese Einschätzung scheint nach der Rückmeldung meiner 4 Wegbegleiter, allesamt weit gereiste, erfahrene Motorradfahrer, im objektiven Bereich zu liegen. Wie komme ich zu dieser Einschätzung?
So sieht das aus, wenn 5 Bikes auf dem Hänger stehen!
Sind schon harte Kerle, diese Motorrad-Jungs.
Auf die Idee, nach Sardinien zu fahren, sind auch andere gekommen (Fähre)
Schon mal in einer 3-stöckigen Disco im Schiff geschlafen? Geht einwandfrei
Die Tour zum Hotel: wer aus Olbia in Richtung Süden fährt muss diese Strecke fahren, die absolute Hammertour: in Siniscola Richtung Monte Albo, die kleine Strasse Richtung Lula, dann nach Dorgali und die SS 125 nach Baunei. In diesen 2 Stunden fährt man mehr Kurven als in einem ganzen Alpen-Wochenende
Wer dann nichts besseres zu tun hat, föhnt zwischendurch die Kurven nach Gala Donone hinab und zieht sich einen Capo in der Hafenkneipe rein.
Dann nach Santa Maria Navaresse, der Aufenthaltsort meiner letztjährigen Tour.
Der Hafen von Santa Maria Navarrese
Blick auf den Strand
Nochmal Strand, gerade mal 50 Meter vom Ortszentrum entfernt.
In Santa Maria Navaresse haben es die Bäume gut. Nicht nur, dass im Park der angeblich älteste Olivenbaum Europas steht (800 Jahre), sondern jeder Baum wird am Leben erhalten so wie dieser hier. In Deutschland wäre er längst der Säge zum Opfer gefallen.
Blick von der Dachterasse unseres Hotels.
Kein schlechter Platz, um Sonnenauf- und Untergänge zu erleben.
Muss ich noch mehr sagen? Ich kann mir folgende Bemerkung nicht verkneifen: Wir haben einige Touristen beobachtet, die im Kurvengewirr neben ihren Leihwagen standen und sich des Frühstücks rückwärts entledigt hatten. Also Auto- (Bei)fahrer aufgepasst, die Kurven sind nicht jedermanns Sache.
Da musste ich nochmal hin, die Ruinen von Gairo!
In den Ruinen ist wieder ein bisschen Leben eingekehrt. Ein paar Schweine fristen ihr trauriges Dasein bis zu ihren wahrscheinlichen Ende.
Das Schwein freut sich über jede Abwechslung.
Dieses Bild hat ein Polizist gemacht. Nach einer Strassenkontrolle mit der obligatorischen Begutachtung der (italienischen) Mopeds, hat er danach den Verkehr angehalten, damit wir ungestört auf die Strasse fahren konnten (!?!)
Blick in die Landschaft von den Grotta de Mamuri kommend.
Wer zu solchen Stellen will ..................
muss auch mal eine Wasserdurchfahrt probieren, hier Micha mit der Benelli TNT. Signore Benelli würde sich im Grabe umdrehen.
Punte Petra Longa
Tierliebhaber kommen hier auf ihre Kosten, Huftiere in allen Variationen, so was nennt man artgerechte Haltung.
Die Wutzen ließen sich durch nichts aus der Ruhe bringen.
Cala di Luna, ab hier geht´s nur noch zu Fuß weiter.
Auf solche Situationen sollte man im Landesinneren vorbereitet sein !
Dann noch mal ein Abstecher zur Bucht, südlich von Cala Gonone
Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen von Santa Maria Navaresse. Wir wollten an die Costa Verde. Etwas langweilig die SS 125 in Richtung Cagliari, erst ab Muravera wurde es einigermassen interessant.
Hier die SS 125 nördlich von Cagliari
Darauf sollte man sich einstellen, der Weg zu den tollen Stränden führt über solche Strassen.
Dann kommt man allerdings an solche Stellen an der Costa Verde, hoch die Flaschen, das Leben ist schön. Im Hintergrund übrigens das Hotel La Dune, Geheimtip für Flitterwöchler, mittlerweile ziemlich bekannt durch das w.w.w.
Der Deutsche da im Wasser ist Manni, mir war das zu kalt.
Wer auf gigantische Ausblicke beim Frühstück steht, sollte mal dieses Hotel (Hotel la Baja, Santa Caterina di Pittinuri, südlich von Bosa) ausprobieren. Das Hotel steht an den Klippen, darunter noch ein Süsswasserpool.
Blick aus dem Hotelzimmer
Nach Abräumen des Frühstücksbuffet, war nun die Nordküste angesagt.Mit einem kurzen Zwischenstop in Bosa sollte Alghero unsere nächste Station sein.
Bosa
Bosa
Alghero, hier ist schon etwas mehr los. Tolle Altstadt, jede Menge Zeitvertreib
Blick von der Burg auf Castelsardo
Und nochmal Castelsardo
Der Strand von St. Teresa Gallura
Straße mit Geschäften und Restaurants
Blick runter zum Meer
Der Platz mitten im Ort
Blick aus dem Hotelfenster auf unsere Mopeds. Das Hotel Moderno liegt 50 m vom Zentrum entfernt, gute Ausstattung, freundliche Besitzer und wir bekamen die Zimmer sogar etwas billiger (DZ 60 EU inkl. Frühstück).
Costa Smeralda
Costa Smeralda
Beim Anblick solcher Häuser frage ich mich, was sind das für Leute, die sich solch ein Luxus leisten können?
Der 5-Master im Hintergrund wurde von der Telekom für ihre Spitzenverkäufer gechartert. Die Junx und Mädels sind uns später am Strand begegnet, wo sie ihr Animationsprogramm abzogen (Ringelpitz mit Anfassen)
So führte uns dieser Weg...
zum Strand Cala di Volpe, wo wir die Telekomiker mit ihren Animateuren trafen.
Ohne Kommentar!
Schon in Richtung Fähre Golfo Aranci
Golfo Aranci
Chiao Sardegna
Bis nächstes Jahr
Einfahrt in die Fähre
Resteverwertung am Oberdeck
Hier sind wir mal alle zusammen auf einem Bild, von links nach rechts:
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